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Gotthard Muhr


Mobiltelefon: 0699-12098672
E-Mail: gotthard.muhr@aon.at
Webseite: www.gotthard-muhr.at

 

Künstlerprofil von Gotthard Muhr

1958-1964
Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien, Meisterklasse für Malerei und Grafik
1962
Silberne Füger Medaille
1964
Diplom des akademischen Malers und Grafikers
1965
Studium an der Meisterschule für Medailleurkunst in der Akademie der bildenden Künste in Wien
1966
Österreichischer Staatspreis für Grafik
1966
Preis des Landes Niederösterreich beim 10. Österreichischen Grafikwettbewerb in Innsbruck
1969-1970
Studienaufenthalt in Berlin
1983
1. Preis des Römerquellewettbewerbs
1983-1993
Mitglied des Vorstandes der Wr. Secession
1976-2000
Lehrauftrag an der Akademie der bildenden Künste in Wien

Surrogate der Natur
Seine Kunst gewinnt ihren Gegenstand schon auf dem Weg der Erfahrung des natürlichen Materials. Die Realität ist für ihn nur äußerst begrenzt das Gegebene, sondern das Hergestellte. Und das, was sein Körper, seine Arme, seine Hände, Augen, seine Sinne daraus machen. Das ist gleichsam der Einsatz mit oder um den er mit seinen Mitteln und Möglichkeiten spielt, ... d.h. er hat nichts als das gefundene Material und dessen Behandlung: Steine, alte Preßbalken, die er bearbeitet; Lehmziegel, die er mit Gewölle glasiert oder letztere als Bild in Holz schneidet. Indem er damit Wirklichkeit herstellt, steht dahinter die äußerste Möglichkeit des Erfassens von Natur und Kultur. Er bringt uns - dem Betrachter - das Fremde nahe.
Helmut Eisendle in: Gotthard Muhr, Alles in Eiche. Kunstverein für Kärnten. Klagenfurt 1994


Der Maler Muhr
Ich höre oft, auffällig oft, daß er so genannt wird; nicht nur von Leuten, die ihn beiläufig kennen, sondern auch von Freunden. Das war schon während unserer gemeinsamen Studienzeit so und hat sich gehalten.
Es ist ganz offensichtlich, daß damit nicht der “Kunstmaler” als genauere Spezifikation eines häufigen gut-österreichischen Namens gemeint ist (außerdem ist Muhr mehr Grafiker und ebenso Bildhauer), sondern der Prototyp Künstler an sich. Dieser unterscheidet sich von gewöhnlichen Malern, Grafikern, Bildhauern und Spezialisten jeder Art, damit auch von anderen phonetisch gleichen Muhrs verschiedenster Schreibweisen und überhaupt von jeder Gattung Mensch.
Mit dem “Maler Muhr” konnte also immer nur einer gemeint sein: im großen Wien, im kleinen Großhöflein und Umgebung, in Kunstkreisen und anderen, wobei er die anderen lieber frequentiert, wenn es um Vergnügen geht und nicht um Geschäft.
Edelbert Köb in: Gotthard Muhr, Übermalungen. Wiener Secession. Wien 1989

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